Herausgeber:
Bündnis Kinder- und Jugendreha e.V. (BKJR)

in Zusammenarbeit mit:
der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische
Rehabilitation und Prävention e.V. (DGPRP)

Das Bündnis Kinder- und Jugendreha e.V. (BKJR) ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Medizinische Rehabilitation SGB IX (AG Med Reha)

Kinder brauchen mehr als gute Wünsche – sie brauchen Zugang zu Gesundheit

Zum Internationalen Kindertag erinnert das Bündnis Kinder- und Jugendreha e.V. daran: Jedes Kind hat ein Recht darauf, gesund aufzuwachsen und Unterstützung zu erhalten, wenn Krankheit, psychische Belastungen oder Entwicklungsstörungen den Alltag erschweren und die Teilhabe beeinträchtigen.

Berlin – Zum Internationalen Kindertag erinnert das Bündnis Kinder- und Jugendreha e.V. daran: Jedes Kind hat ein Recht darauf, gesund aufzuwachsen und Unterstützung zu erhalten, wenn Krankheit, psychische Belastungen oder Entwicklungsstörungen den Alltag erschweren und die Teilhabe beeinträchtigen.

Medizinische Rehabilitation für Kinder und Jugendliche setzt genau dort an. Sie bietet jungen Menschen mit chronischen Erkrankungen, psychischen Belastungen oder Entwicklungsverzögerungen einen geschützten Rahmen, in dem medizinische, therapeutische, psychologische und pädagogische Unterstützung ineinandergreifen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu stabilisieren, ihre Krankheitsbewältigung zu stärken und Teilhabe in Familie, Schule und Alltag wieder besser zu ermöglichen.

„Kinder- und Jugendrehabilitation ist kein Zusatzangebot am Rand der Versorgung – sie ist ein zentraler Baustein, wenn wir Kindern echte Entwicklungschancen geben wollen“, sagt Andreas Auer, Vorstandsvorsitzender des Bündnis Kinder- und Jugendreha e.V. „In der Reha geht es nicht nur um einzelne Symptome, sondern um das Kind als Ganzes: um Gesundheit, Selbstvertrauen, Teilhabe, Schule, Familie und Zukunft.“

Damit Kinder- und Jugendreha frühzeitig genutzt werden kann, braucht es gute Information, Orientierung und Unterstützung. Familien müssen wissen, wann eine Reha infrage kommt und wie der Weg dorthin aussieht. Fachkräfte in Arztpraxen, Schulen, Kitas, Beratungsstellen oder Jugendhilfeeinrichtungen können dabei wichtige Impulse geben und Reha-Bedarfe frühzeitig erkennen.

„Der Zugang zur Kinder- und Jugendreha muss leichter, verständlicher und verlässlicher werden.“, betont Friederike Neugebauer, Geschäftsführerin des BKJR. „Wichtig ist, dass Familien, Ärzt*innen, Therapeut*innen, Lehrkräfte und weitere Bezugspersonen gemeinsam im Blick haben: Reha kann helfen – und sie kann langfristig viel bewirken.

Das BKJR setzt sich dafür ein, Wissen über die Kinder- und Jugendrehabilitation zu verbreiten, Hürden abzubauen und die Versorgung junger Menschen nachhaltig zu stärken. Auf www.kinder-und-jugendreha-im-netz.de finden Familien und Fachkräfte Informationen zu Rehakliniken, Indikationen, Voraussetzungen, Antragswegen und Formularen.

Der Internationale Kindertag ist ein Anlass, nicht nur über die Bedürfnisse von Kindern zu sprechen, sondern konkrete Unterstützung sichtbar zu machen. Kinder brauchen mehr als gute Wünsche. Sie brauchen verlässliche Strukturen, frühe Hilfe und die Chance auf Gesundheit. Kinder- und Jugendreha leistet dazu einen wichtigen Beitrag.

Kontakt für Rückfragen
Bündnis Kinder- und Jugendreha e.V.
Friederike Neugebauer, Geschäftsführerin
Friedrichstraße 171, 10117 Berlin
E-Mail: neugebauer@bkjr.de
www.kinder-und-jugendreha-im-netz.de

 

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