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Bündnis Kinder- und Jugendreha e.V. (BKJR)

in Zusammenarbeit mit:
der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische
Rehabilitation und Prävention e.V. (DGPRP)

Das Bündnis Kinder- und Jugendreha e.V. (BKJR) ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Medizinische Rehabilitation SGB IX (AG Med Reha)

Eltern dürfen Kinder bis 12 Jahre zur Reha begleiten

Wie lange ist eine Elternbegleitung bei einer Kinderreha möglich? Die Rentenversicherung übernimmt grundsätzlich die Kosten für Begleitpersonen bis zum 12. Geburtstag des Kindes.

Hat ein Kind eine Rehabilitationsmaßnahme bewilligt bekommen, darf ein Angehöriger es auf Kosten der Rentenversicherung begleiten. Lange war dies nur bis zum 10. Lebensjahr möglich, nun zahlt die Rentenversicherung eine Begleitung bis zum Ende des 12. Lebensjahres, d.h. bis zum 12. Geburtstag des Kindes.

Eltern bekommen ihren Arbeitsausfall erstattet und dürfen sich bei der Begleitzeit auch abwechseln. Über den 12. Geburtstag des Kindes hinaus besteht die Möglichkeit der Begleitung, wenn diese für die Durchführung oder den Erfolg der Rehabilitation notwendig ist.

Bislang mussten Kinder vier Jahre warten, um erneut an einer Rehabilitation teilnehmen zu können. Diese Frist wurde aufgehoben, so dass eine erneute Reha nun schon nach kürzerer Zeit möglich ist.

Eine Reha bei Kindern und Jugendlichen soll dazu beitragen, dass eine Erkrankung nicht bis ins Erwachsenenalter fortbesteht. Eine solche Maßnahme kommt zum Beispiel für Kinder und Jugendliche infrage, die ein Herz-Kreislauf-Leiden, Erkrankungen der inneren Organe, der Haut oder des Bewegungsapparates haben. Auch bei neurologischen und psychischen Problemen und starkem Übergewicht kommt eine Reha in Betracht.

Quelle: dpa, Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund), äin-red


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